Märchenhain

Es war einmal ...
  Das Märchen vom weltberühmten Märchenhain begann 1927. In diesem Jahr begann der Bildhauer Ernst Heilmann sen., der seit 1910 in Niederheimbach lebte und arbeitete, mit der Grundsteinlegung  seines Lebenswerkes.
Am 10.08.27 wurde der Gaststättenbetrieb Märchenhain unten an der B9 eröffnet. Der Märchenhain mit seinen zahlreichen Märchenfiguren  wurde am 02.07.31feierlich eröffnet Das Denkmal der Gebrüder Grimm wurde am 6. April 1932 enthüllt. Von 1931 bis in die Jahre 1980/81 konnten die Figuren besichtigt werden, teil als Gruppen wie Hänsel und Gretel mit der Hexe, oder Schneewittchen und die sieben Zwerge, auch der Wolf und die sieben Geißlein, aber auch Einzelfiguren wie der Däumling, der Hans im Glück, oder der Goldesel und viele viele mehr.
Das Computerzeitalter hat auch vor dem Märchenhain von Niederheimbach nicht halt gemacht, und so musste er Mitte der achtziger Jahre geschlossen werden. Zum Glück konnte ein Großteil der Figuren durch eine Privatinitiative vor dem Verfall bewart  werden.


 

Ernst Heilmann

 

Ernst Heilmann schuf zahlreiche Märchenfiguren aus Stein, und suchte sich dafür Kinder aus Niederheimbach, die im Modell standen. Bei der Märchengruppe „ Hänsel und Gretel“, waren es Frau Rosel Stipp als Gretel und ihr im zweiten Weltkrieg gefallener Bruder Martin als Hänsel.
Die Frau des Bildhauers und dessen Tochter Maria mussten bei dem „Mutterdenkmal" als Modell herhalten, während für die Buben Alfred Stein Modell stand. Er bekam dafür, wenn er ordentlich still hielt, so soll er es selbst erzählt haben, ab und zu auch mal ein „Gutsje"- ein Malzbonbon.








  

Bilder und Postkarten 

     

  

  

Werbung für das Märchenhain von damals